HAWAII: Online-Konferenz zu KI in der Hochschullehre  

Vom 22.09.2025 – 26.09.2025 veranstaltet die GHD in Zusammenarbeit mit dem HAW BW e.V. und den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in BW die Online-Konferenz HAWAII zu Künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre. HAWAII steht für HAW Artificial Intelligence und Inspiration, Impulse, Innovation, Impact etc.

Ziel der HAWAII-Konferenz ist es, anhand von konkreten Praxisbeispielen zu KI in der Hochschullehre die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten, den konstruktiven Umgang mit KI und somit die Innovationskraft zeitgemäßer Hochschullehre an den HAW in BW zu verdeutlichen.

Die Konferenz richtet sich primär an Hochschullehrende; weitere Hochschulangehörige und Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen.

Die Teilnahme an der HAWAII-Woche ist kostenfrei und für alle (auch außerhalb der HAW in BW) offen.

Weitere Informationen: www.hochschuldidaktik.net/HAWAII-25.

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Kollegiale Lehrhospitation

Reflexion der Lehrpraxis

Die kollegiale Lehrhospitation ermöglicht es Lehrenden, die eigene Lehrpraxis gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen strukturiert zu reflektieren und sich gegenseitig Impulse zum eigenen Lehrverständnis und zu didaktischen Handlungsalternativen zu geben. Die kollegiale Lehrhospitation kann damit einen wertvollen Beitrag zum kontinuierlichen Professionalisierungs­prozess von Lehrenden leisten.

Das Konzept der GHD beinhaltet die folgenden Elemente:

  • Zwei Hospitationstermine: idealerweise hospitieren zwei Lehrende wechselseitig in Lehrveranstaltungen. In Ausnahmefällen kann anstelle dessen eine Lehrperson zwei Lehrveranstaltungen von zwei unterschiedlichen Lehrpersonen besuchen oder von zwei unterschiedlichen Kolleg:innen hospitiert werden.
  • Pro Lehrveranstaltung finden ein Vorgespräch und ein Feedbackgespräch statt.

Ablauf einer Lehrhospitation

Kollegiales Tandem und Auswahl der Lehrveranstaltung

Kollegialität, Vertrauen und das gemeinsame Ziel stetiger Professionalisierung ist die Basis einer gelungenen Lehrhospitation. An erster Stelle steht deshalb die Bildung eines kollegialen Tandems, sprich das Finden einer Kollegin oder eines Kollegen für die gegenseitige Hospitation. Sofern der Beobachtungfokus nicht fachdidaktisch ausgerichtet werden soll, kann es bereichernd sein, bewusst eine Lehrperson aus einem anderen Fachbereich anzusprechen.

Die Tandembildung und Auswahl der Lehrveranstaltungen sollten weniger nach Termin­möglichkeiten, sondern vielmehr auf Basis einer persönlichen, didaktischen Fragestellung ausgewählt werden.

Vorgespräch

Neben rein organisatorischen Punkten dient das Vorgespräch vor allem dazu, den Ablauf der Lehrveranstaltung zu erläutern. Das Vorgespräch sollte außerdem dazu genutzt werden, selbst wahrgenommene Schwierigkeiten und Fragen offen anzusprechen und zu klären, ob ein besonderer Beobachtungsfokus hilfreich wäre.

Es kann bereichernd sein, sich im Rahmen des Vor- und /oder Feedbackgesprächs auch über die eigene Vorgehensweise bei der Semester- und Lehrveranstaltungs- bis hin zur Prüfungs­planung sowie über das eigene Lehrverständnis auszutauschen.

Hospitation der Lehrveranstaltung

Wir empfehlen, die Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung über die Lehrhospitation zu informieren und, dass diese der Weiterentwicklung von Lehre dient, die hospitierende Lehrperson nicht aktiv teilnimmt und keine personenbezogenen Daten erfasst werden.

Im Downloadbereich unten finden Sie eine Auflistung möglicher Beobachtungsebenen zur unterstützenden Verwendung bei der Hospitation. Hilfreich ist es, während der Lehrveranstaltung nur Beobachtungen festzuhalten und noch nicht zu interpretieren.

Feedbackgespräch

Nach der Lehrveranstaltung sollten sich die Lehrpersonen direkt etwas Zeit für eine kurze Reflexion und Notizen als hilfreiche Grundlage für das möglichst zeitnah folgende Feedback­gespräch nehmen.

Zunächst schildert die hospitierte Lehrperson die eigenen Erfahrungen, Gedanken und möglichst auch Emotionen bzgl. der durchgeführten Lehrveranstaltung. Sie reflektiert Gelungenes und Verbesserungspotential (Selbstevaluation).

Danach beschreibt die hospitierende Lehrperson relevante Beobachtungen, um anschließend die als positiv empfundenen Aspekte herauszukristallisieren und abschließend mögliche Entwicklungsideen zu den im Vorgespräch formulierten Fragen aufzuzeigen.

Das Feedback sollte konstruktiv, kurz und prägnant formuliert sein und es sollte vor allem konkret Veränderbares in den Blick genommen werden. Ein fachlich-inhaltliches „Abschweifen“ ist zu vermeiden.

Für die Person, die Feedback erhält, gilt stets: Erklärendes Rechtfertigen ist nicht notwendig. Denn Lehre ist individuell und fachspezifisch geprägt und jede Lehrperson entscheidet selbst über die persönlichen Umsetzungsmöglichkeiten.

Das Tandem erörtert gemeinsam die jeweiligen Beobachtungen und deren Deutungen mit dem Ziel, Handlungsspielraum und Situationssicherheit zu erweitern.

Anerkennung für das BaWü-Zertifikat für Hochschuldidaktik der GHD

Die Anerkennung von 10 AE für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik der GHD setzt für beide Hospitationen eine schriftliche Reflexion im Umfang von 3 bis 4 Seiten voraus. Im  “Leitfaden Lehrhospitation” (Downloadbereich unten) finden Sie dazu weitere Informationen.

Zusammen mit der schriftlichen Reflexion ist das von beiden Lehrpersonen unterschriebene Formular zur Bestätigung der Lehrhospitationen bei der GHD einzureichen (an marion.simon@h-ka.de).

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich gerne an Anja Huber (0721 925-1759,
anja.huber@h-ka.de).

Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg

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