HAWAII-BarCamp 2026  

Wie können wir Lehren und Lernen im KI-Zeitalter gestalten? Welche Kompetenzen werden wichtiger – und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für unsere Lehrpraxis?

Diesen Fragen widmet sich das HAWAII-BarCamp 2026 unter dem Motto:

„Lehren und Lernen im KI-Zeitalter: Zwischen Kompetenzsimulation und Kompetenzorientierung“

📅 16. Juli 2026, 9:00–13:00 Uhr
💻 Online

Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch über Erfahrungen, Fragen und Ideen rund um KI in der Hochschullehre. Anders als bei klassischen Konferenzen gestalten die Teilnehmenden das Programm selbst: Sie können eigene Themen einbringen oder sich aktiv an den Diskussionen beteiligen.

Das BarCamp bietet die Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und gemeinsam Impulse für die eigene Lehrpraxis zu entwickeln.

Die Teilnahme ist kostenfrei und für alle Interessierten offen. Lehrende an den HAW in Baden-Württemberg erhalten für die aktive Teilnahme 5 AE im Kundenkonto der GHD. Wer eine eigene Session moderiert, darf sich zudem über ein kleines Überraschungsgeschenk freuen.

Anmeldung und Informationen finden Sie unter: https://www.hochschuldidaktik.net/hawaii-26

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Kollegiale Lehrhospitation

Reflexion der Lehrpraxis

Erstellt mit ChatGPT 5.2

Die kollegiale Lehrhospitation ermöglicht es Lehrenden, die eigene Lehrpraxis gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen strukturiert zu reflektieren und sich gegenseitig Impulse zum eigenen Lehrverständnis und zu didaktischen Handlungsalternativen zu geben. Die kollegiale Lehrhospitation kann damit einen wertvollen Beitrag zum kontinuierlichen Professionalisierungs­prozess von Lehrenden leisten.

Das Konzept der GHD beinhaltet die folgenden Elemente:

  • Zwei Hospitationstermine: zwei Lehrpersonen hospitieren sich gegenseitig bei einer ihrer Lehrveranstaltungen. Pro Lehrveranstaltung führen beide ein Vorgespräch und ein Feedbackgespräch miteinander.
  • Insgesamt können pro Lehrperson 10 AE für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik anerkannt werden: hierfür ist pro Lehrveranstaltung ein schriftlicher Nachweis erforderlich, zu dem beide Lehrpersonen gleichermaßen beitragen.

Ablauf einer Lehrhospitation

Kollegiales Tandem und Auswahl der Lehrveranstaltung

Kollegialität, Vertrauen und das gemeinsame Ziel stetiger Professionalisierung ist die Basis einer gelungenen Lehrhospitation. An erster Stelle steht deshalb die Bildung eines kollegialen Tandems, sprich das Finden einer Kollegin oder eines Kollegen für die gegenseitige Hospitation.Tandembildung und Auswahl der Lehrveranstaltungen sollten weniger nach Termin­möglichkeiten, sondern vielmehr auf Basis einer persönlich relevanten, didaktischen Fragestellung ausgewählt werden.

Vorgespräch

Neben organisatorischen Punkten dient das Vorgespräch dazu, den Ablauf der Lehrveranstaltung zu erläutern sowie Schwierigkeiten und Fragen in Bezug auf die eigene Lehre offen anzusprechen. Es kann bereichernd sein, sich im Rahmen des Vor- und /oder Feedbackgesprächs auch über die eigene Vorgehensweise bei der Semester- und Lehrveranstaltungs- bis hin zur Prüfungs­planung sowie über das eigene Lehrverständnis auszutauschen.

Hospitation der Lehrveranstaltung

Wir empfehlen, die Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung zu informieren, dass die kollegiale Lehrhospitation der Weiterentwicklung der eigenen Lehre dient, die Studierenden dabei nicht im Fokus stehen und keine personenbezogenen Daten erfasst werden. Der Leitfaden (Downloadbereich) beinhaltet u.a. einen Beobachtungsleitfaden, der die hospitierende Lehrperson bei der systematischen Wahrnehmung der Beobachtungsebenen unterstützt. Für die Beobachterrolle ist es besonders wichtig, sich während der Lehrveranstaltung auf diese Ebenen zu konzentrieren und noch nicht zu interpretieren.

Direkt nach der Lehrveranstaltung sollten sich die Lehrpersonen Zeit für eigene Notizen und Reflexion nehmen. Auch das Feedback­gespräch sollte möglichst zeitnah oder direkt nach der Lehrveranstaltung durchgeführt werden.

Feedbackgespräch

Als Hilfestellung für einen strukturierten Gesprächsverlauf können die eigenen Notizen, der (ausgefüllte) Beobachtungsleitfaden und die Leitfragen des Leitfadens verwendet werden.
Zunächst schildert die hospitierte Lehrperson die eigenen Erfahrungen, Gedanken und Emotionen bzgl. der durchgeführten Lehrveranstaltung. Sie reflektiert Gelungenes und Verbesserungspotential (Selbstevaluation).
Danach beschreibt die hospitierende Lehrperson relevante Beobachtungen, um anschließend die als positiv empfundenen Aspekte herauszukristallisieren und mögliche Entwicklungsideen zu den im Vorgespräch formulierten Fragen aufzuzeigen.

Das Feedback sollte konstruktiv, kurz und prägnant mit Fokus auf konkret Veränderbarem sein. Ein fachlich-inhaltliches „Abschweifen“ ist zu vermeiden. Für die Person, die Feedback erhält, gilt: Erklärendes Rechtfertigen ist nicht notwendig, denn Lehre ist fachspezifisch und individuell geprägt.

Das Tandem erörtert gemeinsam die jeweiligen Beobachtungen und deren Deutungen mit dem Ziel, Handlungsspielraum und Situationssicherheit zu erweitern.

Anerkennung für das BaWü-Zertifikat für Hochschuldidaktik der GHD

Die Anerkennung von 10 AE pro Lehrperson für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik der GHD setzt das Einreichen der vollständig ausgefüllten Tabellen des Leitfadens voraus (Download, S. 4- 10). Alternativ können beide Lehrpersonen unabhängig voneinander einen Reflexionsbericht im Umfang von mind. 3 Seiten unter Berücksichtigung der im Leitfaden aufgeführten Fragen und mit Bezug zu beiden Hospitationsterminen verfassen. Einzureichen sind die beiden Berichte zusammen mit der ausgefüllten und unterschriebenen Seite 4 als PDF-Gesamtdokument per Mail an Annerose Panarisi (annerose.panarisi@h-ka.de).

Bei inhaltlichen Fragen z.B. zum Ablauf können Sie sich gerne an Anja Huber wenden (0721 925-1759,
anja.huber@h-ka.de).

Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg

Räumlichkeiten
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76185 Karlsruhe