Visualisierung und Medien
Tablet-/Personal Computer & Multimedia-Anwendungen(z. B. Powerpoint, Internet, Whiteboard)
Wie Sie es vermeiden,
Ihr Publikum ins
"Land der Ahnungslosen"
zu beamen!
- Multimediale PC-Präsentation von Informationen (z. B. Powerpoint, Visualisierung, Animation etc.)
- Selbstgesteuerte, computer-/webgestützte Lernprogramme (CD-ROM, CBT- und WBT-Programme)
- Einsatz von Lernplattformen (E-Learning)
Einsatzmöglichkeiten allgemein
- Projektion von Grafiken, Animationen
- Zur Simulation komplexer fachspezifischer Zusammenhänge
- Aktives Erleben und Trainieren von Situationen oder Handlungsabläufen
- Beschaffung von Informationen
- Wissenschaftlicher Austausch
- Als interaktive Hypermedia
- Erstellen eigener multimedialer Lern- und Informationssysteme als Teil des Lernprozesses
- Zur selbständigen Erarbeitung von Inhalten mit Hilfe von Lernprogrammen
Verwendungstipps
Die Lernsoftware selbst vor dem Einsatz gründlich kennenlernen.
In der Regel geeignet für fortgeschrittenere Lernende.
Multimediale Lernangebote immer durch face-to-face-Situationen ergänzen.
In Gruppen immer mit der Großleinwandprojektion (Beamer/Hellraumprojektor-Displays) oder mit einem Bildschirm für höchstens drei Personen arbeiten.
Bei Großprojektion darauf achten, dass der gesamte Bildschirminhalt auf der Leinwand erscheint.
Raum soweit verdunkeln, dass die Großprojektion trotz der manchmal schwachen Kontraste optimal zur Geltung kommt.
Zu viel Computer-Projektionen ermüden die Zuschauer mehr als den Lehrenden (nur so viel Computer wie nötig).
In Frontaleinsätzen möglichst wenig Schrift und Zahlen und so viel Graphik wie möglich.
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! Der Einsatz von Computer/Multimedia als Teil des Lehr-Lern-Prozesses: Audiovisuelle und interaktive Medien wie CD-ROM, Internet, Computersimulation, Computergestützter Vortrag, Film-, Videovorführung bieten vielfältige kommunikative Möglichkeiten. Die Vermittlung nonverbaler Informationen, Mehrdimensionalität der Kommunikation und auch das Spektrum der Informationsbeschaffung machen diese Medien für eine anschauliche, praxisorientierte Lehre interessant. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, gerade theoretisches Wissen multimedial oder audiovisuell von den Studierenden umsetzen zu lassen. Ein solches Projekt trainiert Teamwork und bezieht interdisziplinäres Arbeiten ein. Der Einsatz Neuer Medien kann auch eine stark motivierende Funktion übernehmen und so den Lerneffekt unterstützen. |
Digitale Medien
Bei der Daten- und Textverarbeitung, der grafischen Darstellung oder Auswertung von Sachverhalten, nimmt der Computer in der Lehre eine wichtige Stellung ein. Im Zeitalter von CD-ROM, Internet und Datenbanken kann der Computer weitere wichtige Funktionen erfüllen.
Falls Sie Software und CD-ROM Anwendungen für den Hochschulbereich suchen:
ASKnet, GmbH Softwarevertrieb
Universität Karlsruhe, Englerstr. 14
76128 Karlsruhe, Tel.: 0721/ 608-3802
http://www.asknet.de
G e s t a l t u n g v o n P C - P r ä s e n t a t i o n e n
Typografie und Schrift
Klaren, gut lesbaren Schriftcharakter wählen:
Klaren, gut lesbaren Schriftcharakter wählen:
Serifenlose Schriften (z.B. Helvetika, Arial) oder Antiquaschriften (z.B. Times).
Schriftgröße nicht kleiner als 12-14 Punkt (abhängig von der Bildschirmdarstellung der Schrift und der Auflösung des Monitors).
Normalen oder fetten Schriftschnitt verwenden mit Standard-Zeichenabstand.
Mischsatz verwenden, Versalsatz ist schlecht lesbar.
Immer linksbündigen Flattersatz mit großzügigen Zeilenabständen und eher kurzen Zeilen (40 - 70 Zeichen) benutzen.
Inhalt typografisch gliedern und auszeichnen, erkennbare Hierarchie der Textinformation.
Abgeschlossene Texteinheiten je Seite oder Fenster, ähnlich der Folienprojektion, maximal sieben Unterpunkte (Einzelinformationen).
Screen-Gestaltung
Das Bildschirmformat im Verhältnis 4:3 erfordert eine strukturierte Aufbereitung des Inhaltes in klare und kompakte Einheiten. Sie sollten sich auf das absolut Wesentliche(!) beschränken:
Vertikale und horizontale Struktur erarbeiten, eindeutige Anordnung und Größe der einzelnen Elemente (Text, Grafik, Fotografie, Filme).
Eindeutige Hinter- und Vordergrundgestaltung, Farbe, Helligkeit und Kontrast beachten (Projektionskontrollen vornehmen).
Auch bei PC-Präsentationen gilt: Weniger ist zumeist mehr!
Multimediale Präsentationen sind vor allem funktional, wenn grafische und bildliche Darstellungen gefordert sind.
Keine Demonstration der technischen Möglichkeiten als Selbstzweck.
Auf den Inhalt und das Ziel kommt es an!
Projektions-Ablauf
Egal, ob Sie eine CD-ROM, Simulationen oder Animationen präsentieren, oder eigene Screens abrufen, Sie sollten eine dem Inhalt angemessene Dramaturgie(!) entwickeln:
Tempo der Komplexität anpassen, schnell ablaufende Animationen wiederholen.
Durch sinnvolle Gliederung des Inhaltes den Studierenden einen Überblick verschaffen.
Das Medium zum schnellen interaktiven Zugriff auf aktuell didaktisch geforderte Inhalte nutzen (Fragen, Probleme usw.).
Das Medium mit seinen vielfältigen Darstellungsebenen sollte nicht in den Vordergrund der Veranstaltung rücken: Nutzen Sie den spontanen Zugriff zur Auflockerung und sinnvollen Vertiefung.
PC-Arbeitsplätze
Simulationen, Erklärgrafiken oder CD-ROM-Anwendungen können Sie an die Studierenden weitergeben.
Simulationsprogramme werden immer komplexer und realitätsnäher, so dass sie eine praxisorientierte Vertiefung des Lernstoffes erlauben. Die Vorlesungsinhalte können so nachvollzogen und intensiviert werden. Derartige Lehrmittel können ebenso zur Nach- oder Vorbereitung einer Unterrichtseinheit verwendet werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Selbstlernprogramme liegt in dem eigenständigen, entdeckenden Lernen, dem explorativen Lernen.
Normalen oder fetten Schriftschnitt verwenden mit Standard-Zeichenabstand.
Mischsatz verwenden, Versalsatz ist schlecht lesbar.
Immer linksbündigen Flattersatz mit großzügigen Zeilenabständen und eher kurzen Zeilen (40 - 70 Zeichen) benutzen.
Inhalt typografisch gliedern und auszeichnen, erkennbare Hierarchie der Textinformation.
Abgeschlossene Texteinheiten je Seite oder Fenster, ähnlich der Folienprojektion, maximal sieben Unterpunkte (Einzelinformationen).
Screen-Gestaltung
Das Bildschirmformat im Verhältnis 4:3 erfordert eine strukturierte Aufbereitung des Inhaltes in klare und kompakte Einheiten. Sie sollten sich auf das absolut Wesentliche(!) beschränken:
Vertikale und horizontale Struktur erarbeiten, eindeutige Anordnung und Größe der einzelnen Elemente (Text, Grafik, Fotografie, Filme).
Eindeutige Hinter- und Vordergrundgestaltung, Farbe, Helligkeit und Kontrast beachten (Projektionskontrollen vornehmen).
Auch bei PC-Präsentationen gilt: Weniger ist zumeist mehr!
Multimediale Präsentationen sind vor allem funktional, wenn grafische und bildliche Darstellungen gefordert sind.
Keine Demonstration der technischen Möglichkeiten als Selbstzweck.
Auf den Inhalt und das Ziel kommt es an!
Projektions-Ablauf
Egal, ob Sie eine CD-ROM, Simulationen oder Animationen präsentieren, oder eigene Screens abrufen, Sie sollten eine dem Inhalt angemessene Dramaturgie(!) entwickeln:
Tempo der Komplexität anpassen, schnell ablaufende Animationen wiederholen.
Durch sinnvolle Gliederung des Inhaltes den Studierenden einen Überblick verschaffen.
Das Medium zum schnellen interaktiven Zugriff auf aktuell didaktisch geforderte Inhalte nutzen (Fragen, Probleme usw.).
Das Medium mit seinen vielfältigen Darstellungsebenen sollte nicht in den Vordergrund der Veranstaltung rücken: Nutzen Sie den spontanen Zugriff zur Auflockerung und sinnvollen Vertiefung.
PC-Arbeitsplätze
Simulationen, Erklärgrafiken oder CD-ROM-Anwendungen können Sie an die Studierenden weitergeben.
Simulationsprogramme werden immer komplexer und realitätsnäher, so dass sie eine praxisorientierte Vertiefung des Lernstoffes erlauben. Die Vorlesungsinhalte können so nachvollzogen und intensiviert werden. Derartige Lehrmittel können ebenso zur Nach- oder Vorbereitung einer Unterrichtseinheit verwendet werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Selbstlernprogramme liegt in dem eigenständigen, entdeckenden Lernen, dem explorativen Lernen.
